Der Wunsch nach einem Bild, gestochen unter der Haut,
bekam vor ungefähr fünfzehn Jahren einen deutlichen Aufschwung.
Seitdem ist die Anzahl der Tattoo-Studio´s erheblich gestiegen.
Für den Laien auf der Suche nach einem geeigneten Tätowierer, wird es zunehmend schwieriger,
zwischen seriösem und unseriösem Studio zu unterscheiden.
Als zukünftiger Kunde sollte man sich vorher gut informieren, denn ein Tattoo bleibt und ist für mmer! Gute Möglichkeiten sich zu erkundigen bieten:
Tattoomagazine, Fachliteratur, die Tattoo-Conventions, Freunde und Bekannte die ein Bild haben, sowie das Internet und der Deutsche Verein Organisierter Tätowierer (DOT).
Das Aushängeschild des Tätowierers ist sein Fotoalbum und seine Arbeitshygiene.
Es ist legitim ihm danach Fragen zu stellen-seht Euch das Studio an.
Besitz des Studio eine geeignetes Sterilisationsgerät (einen Autoclaven), benutzt der Tätowierer zum reinigen ein Ulraschallgerät und sind seine Flaschen und das Clipcord mit Plastiktüten abgedeckt?
Wird bei Eurem Termin vor Euren Augen das Equipment zusammen gebaut bzw. könnt ihr sehen,
ob die Nadeln aus der Verspackung genommen werden? Werden Gummihandschuhe verwendet.
Macht Euch einen Überblick, ob der Tätowierer gerade eine Pause hat, bevor Ihr ihm Fragen stellt.
Seit Euch auch darüber im klaren, dass Ihr Eure Vorstellungen präzise äußern müsst.
Seht erst in den Vorlagen nach und in der Fotomappe, ob Euer Motiv dabei ist...nehmt Euch Zeit!!!
Qualität und Sorgfalt haben ihren Preis. Wenn ihr eine Vorzeichnung verlangt, ist das ein Arbeitsauftrag für den sich der Mensch von Euch bezahlen lässt.
Ihr werdet Euch wundern, dass viele Tätowierer(innen) echt nett sind, wenn man sich nicht benimmt,
als hätte man die Fernbedinung des TV-Gerätes in der Hand...und die funktioniert auch nicht immer
